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KunstAtelier Andreamaria Bresson, Niedernhausen


(EG Wendeltreppe)

Thema: LEBENSKREISELN – Bildgeschichten um das SEIN

Künstlerische Gestaltung: Andreamaria Bresson

Frau Bresson arbeitet künstlerisch mit Kindern und Jugendlichen im schulischen und außerschulischen Bereich. In ihrem eigenen Kunstatelier sind die hier gezeigten Kunstwerke entstanden.
Die Künstlerin erläutert:

Ich möchte Sie einladen, dem nicht enden wollenden Kreislauf, von Werden und Sein, beizuwohnen.

Alle Exponate sind in einer Art „Alphazustand“ – also im meditativen Bereich entstanden und jedes Werk hatte einige Wochen Zeit sich zu entfalten. Zum Teil sind die jeweils zusammengehörigen Bilder auch gemeinsam gewachsen – und dennoch ein jedes „eigen“ in Aussage und Umsetzung.

Allen gemeinsam ist die Auswahl der unterschiedlichsten Materialien; Acryl, Tusche, Pastellkreiden, Kohle, Pigmente und Öl.“

Albrecht-Dürer-Schule

(3. OG Altbau vor 301/303 und im Raum A 302 linke Seite)

Thema: Technik im Wandel – Zukunft gestalten aus Wegwerfmaterialien

Künstlerische Begleitung: Laura Schwarzer

Klassenstufe 7

Ausgehend von der Leitfrage: „Wie sieht unsere Welt von morgen aus und wie können wir sie selbst gestalten?“ haben wir uns mit dem Thema Technik im Wandel beschäftigt. Dabei stand im Mittelpunkt, welche Chancen sie eröffnet und welche Verantwortung wir im Umgang mit Ressourcen tragen.

Im fächerübergreifenden Projekt aus Arbeitslehre und Kunst entstand daraus eine Idee, Zukunftsobjekte zu planen, zu bauen und kreativ zu gestalten. So verbinden wir technisches Denken, wie Konstruktion, Materialkenntnis und Nachhaltigkeit mit künstlerischen Prozessen wie Gestaltung, Ausdruck und Fantasie.

Der Bezug zum Ausstellungsthema „Ich mal die Welt, dass sie mir gefällt!“ ergibt sich daraus, dass die Lernenden ihre eigenen Vorstellungen einer wünschenswerten, zukunftsfähigen Welt nicht nur malend, sondern dreidimensional und technisch-kreativ umgesetzt haben. Die hier ausgestellten Zukunftsobjekte zeigen, wie aus alltäglichen Reststoffen neue visionäre Ideen entstehen können. Sie geben einen Einblick in die Auseinandersetzung der Lernenden mit einer möglichen nachhaltigen Welt von morgen.

Vincenzschule/Inklusive Grundschule Aulhausen

(3. OG Altbau vor A 304/305)

Thema: Schule der Zukunft

Künstlerische Begleitung: Andrea Herner, Susanne Röder und Katrin Pendelin

Die Robbenklasse, 3. Klasse der Inklusiven Grundschule

Die Schülerinnen und Schüler wurden angeregt, sich mit dem Thema zu beschäftigen, wie eine Schule in der Zukunft nach ihren Vorstellungen aussehen sollte, damit sich alle wohlfühlen und gut miteinander und voneinander lernen können. Gestalterisch konnten die Lernenden in Mischtechnik malen und collagieren.

Schulische Bildung an der (JVA) Justizvollzugsanstalt in Wiesbaden:

Pädagogischer Dienst/Projektleitung Sophie Emde-Müller

Künstlerische Leitung: Britta Spilker (3. OG Altbau Treppenabsatz)

Thema: Ich mal die Welt, dass sie mir gefällt!

Projektleitung: Sophie Emde, Künstlerische Leitung: Britta Spilker

Arbeiten mit verschiedenen Untergründen und Farben

Wohnsiedlung mit Lichtblick

Größe: 500 x 700 mm

Keilrahmen mit Betonfarbe angemalt und im zweiten Anstrich Sand beigemischt.

Idee: Der Schüler ist in einer tristen Wohnsiedlung aufgewachsen und wollte auf diese Art seine Welt wiedergeben. Der magentafarbene Elefant steht für seine Wünsche, Träume, Ziele und Fantasien, was seine Zukunft anbetrifft und den er jedes Mal erblickt, wenn er sehnsüchtig aus dem Fenster schaut.

Skulpturale Kunst

Balance

Holzfiguren mit der Flex bearbeitet auf geschweißten und sandgestrahlten Edelstahlsockel

Idee: In der Idealvorstellung der Welt dieses Schülers, gibt es nur konstruktive und respektvolle Kommunikation untereinander, daher erscheint es so, als würden die Figuren auf einer Art ausgewogenen Wippe stehen.

Beziehungen

Größe: 1010 x 675 mm

Acrylfarben auf Kunststoffleinwand und Drahtfiguren mit Holzrahmen

Idee: Auf diesem Bild wollte der Schüler verschiedene Arten von Begegnung und Beziehungen darstellen, die in seiner Traumwelt immer friedlich und einzigartig ablaufen.

Die wilde Welt

Größe: 1000 x 800 mm

Acrylfarbe und metallische Farbe auf Leichtschaumplatte und Papierfiguren

Idee: Der Schüler hat aus seiner Sicht die optimale Welt dargestellt, in der alle Lebewesen die gleiche Akzeptanz in einer bunten, wilden und schrillen Welt haben, unabhängig von Aussehen, Alter, Geschlecht, etc.

Meine Stadt

Größe: DIN A 3

Technische Bleistiftzeichnungen auf Edelstahlplatten

Idee: Der Schüler hat seine Idealvorstellung einer Stadt gezeichnet. Einmal als Westernstadt und einmal als Stadt der Zukunft. Die Gebäude entstammen allesamt aus seiner Fantasie.

Feldbergschule

Thema:Schau dir mal die Menschen an

Künstlerische Begleitung: Stefanie Wiethölter und Susanne Werner

Jahrgangsstufen 5 – 9 Wahlangebot

Wie schaffen wir es, eine lebendige und vielschichtige Darstellung der menschlichen Vielfalt und Interaktionen zu bieten?

Das war unsere Ausgangsfrage und die Antwort darauf lautete:

Indem wir viele verschiedene künstlerische Techniken miteinander verbinden!

Wir begannen mit einem dynamischen Hintergrund aus Acrylfarben und wählten kräftige, kontrastreiche Farben, um die Komplexität und Vielfalt der Menschen, ihre Themen und Emotionen, aber auch zwischenmenschliche Beziehungen darzustellen. Dabei verwendeten wir verschiedenste Techniken und Malwerkzeuge.

Im Anschluss klebten wir passend zu unseren individuellen Verknüpfungen und Ideen zum Projektthema vrschiedene Motive aus Zeitschriften auf unsere Leinwände. Dabei durfte auch spontan, intuitiv bis chaotisch vorgegangen werden, denn auch die Vielfältigkeit der menschlichen Erfahrungen und Perspektiven verlaufen im Leben selten planbar.

Im letzten Prozessschritt versuchten wir, eine harmonische Verbindung zwischen Malerei und der Collage zu erzielen und unserem Werk nicht nur perspektivisch mehr Tiefe zu verleihen. Dies erreichten wir, indem wir spielerisch und experimentell mehrere Farbschichten auftrugen, wieder wegnahmen, verwischten, flüssige Farbe tropften oder verlaufen ließen, Modellierpaste einsetzten oder auch mit klaren Linien und Schriftzügen arbeiteten.

Abschließend haben wir einen Titel für unser Bild gefunden und unsere wichtigste Botschaft zum Bild aufgeschrieben.

Brüder-Grimm-Schule

(2. OG Flur Gebäudeteil B vorderer Flur)

Thema: Ich mal die Welt, dass sie mir gefällt!

Künstlerische Begleitung: Frau Heike Lang

Technik: Wasserfarben und Collagen

Die Kinder haben zunächst Ideen zu einigen Zukunftsutopien gesammelt und diese künstlerisch umgesetzt. Die Schülerinnen und Schüler haben sich sehr gerne und  intensiv mit dem Thema beschäftigt, um ihre eigenen Ideen auf das Papier zu bringen. Viele Bilder sind interessant gestaltet und laden zum Betrachten und Interpretieren ein – auch wenn es sich dabei eher um Darstellungen der schönsten Momente im Hier und Jetzt mit fantasiereichen Elementen als um zukunftsweisende Utopien handelt.

Alle Kinder haben sich dafür entschieden nur mit Wasserfarbe zu gestalten.

Die Lehrkraft hat alle Kinder interviewt und die Kommentare zu ihrem Bild festgehalten:

So gefällt mir die Welt:

– auf dem Stufenbarren und dem Schwebebalken beim Turnwettkampf durch die Luft fliegen
– durch ein Tor in die Natur gehen, wenn die Sonne scheint, Vögel und Schmetterlinge fliegen
und nirgendwo Müll liegt

– wenn ich den Sonnenuntergang oder Sonnenaufgang beobachte
– Klettern und eine Schneeballschlacht in den Bergen, wenn die Sonne scheint und die Sonnenstrahlen auf dem Schnee glitzern
– mit Süßigkeiten im Schnee
– wenn es magisch ist wie bei Harry Potter im Internat (aber mir würde es nur gefallen, dort zurSchule zu gehen, nicht im Internat zu wohnen)
– als Tier, ein Hund unter den anderen Hunden zu sein und zusammenspielen
– am PC spielend in einem schönen Haus mit Garten
– in einem Strandhaus an einem Ort, an dem es immer warm ist
– in einem großen Haus, in dem viele sprechende Tiere leben
– in den Bergen, in denen Schnee liegt (mir gefällt der Klimawandel nicht)
– im Weltraum
– mir gefällt es, wenn ich von meiner Familie, meinen Lieblingsfarben und von Schmetterlingen
umgeben bin

Comeniusschule

(2. OG hinterer Flur IV)

Thema: „In Bewegung“ – in Anlehnung an Jean-Claude Wiedl

Klassen der Mittelstufe

Schülerinnen und Schüler der Comeniusschule in Wiesbaden, einer Förderschule mit dem Schwerpunkt Lernen, setzten sich mit bewegenden Bildmotiven auseinander.

Originale des Künstlers Jean-Claude Wiedl mit dem Titel: „Body and Soul“ wurden dazu aus der Wiesbadener Artothek ausgeliehen und dienten als Anregung.

Die bewegten Bilder motivierten Lernende dazu, sich mit Bewegung und der Umsetzung in ein Bild auseinanderzusetzen. Daraus wurde die Aufgabenstellung entwickelt.

Aufgabenstellung:

1.Gestalte mit Farben oder Materialien deiner Wahl eine helle, bewegte Figur auf schwarzem Papier.

2.Gib dem Kunstwerk einen passenden Namen.

Die hier ausgestellten Bilder geben einen Überblick über die Vielfältigkeit der entstandenen Werke.

Borngrabenschule Rüsselsheim

(2. OG 2. OG hinterer Flur II)

Thema: Vom Entwurf zum Modell – Wir planen und bauen unser Traumhaus

Künstlerische Begleitung: Meike Philipp und Nicole Dorst

Klasse / Projektgruppe: BO1 (Berufsorientierungsstufe)

Technik: dreidimensionale Modelle aus Alltags- und Recyclingmaterialien

Die Schülerinnen und Schüler entwickeln eigene Entwürfe für individuelle Traum- und Fantasiehäuser und bauen daraus dreidimensionale Modelle. Sie arbeiten mit Alltags- und Verpackungsmaterialien, probieren verschiedene Verbindungstechniken aus und setzen ihre Ideen kreativ um. Die Grundlage bildet unsere Unterrichtseinheit zum Thema Architektur und Modellbau.

Joseph-von-Eichendorff-Schule

(2. OG hinterer Flur I)

Thema: Ich mal die Welt, dass sie mir gefällt – Traumzimmer

Künstlerische Begleitung: Nicole Grünewald-Zimmermann

Klasse: 4c

Gefällt uns unsere Welt?

Gefällt uns, was wir täglich in unserem direkten Umfeld erleben? Gefällt uns, was wir von der großen weiten Welt erfahren? Vieles verstehen wir nicht. Einiges macht uns Angst. Wir brauchen Orte, an denen wir uns geborgen fühlen. Rückzugsorte, die wir nach unserem Geschmack gestalten. Räume, die unsere Persönlichkeit ausdrücken. Gelegenheiten, unseren Neigungen und Hobbys nachzugehen.

Diese Räume haben die Kinder mit viel Liebe zum Detail gestaltet. Auch sie verbringen immer mehr Unterrichts- und Freizeit in der Schule, sind umgeben von vielen Menschen und Eindrücken. Gelegenheiten, sich zurückzuziehen, sind rar. Mit ihren Traumzimmern haben sie in einfachen Schuhkartons kleine, sehr persönliche Welten gestaltet, wie sie ihnen gefallen. Sie haben sich bereits zu Hause Gedanken über die Gestaltung gemacht, vielfältige Materialien organisiert und sich im Kunstunterricht gegenseitig inspiriert. Erwachsene können von den Ideen der Grundschülerinnen und Grundschüler lernen. Flauschige Teppiche, Bilder oder Bücherregale sollten im häuslichen oder im schulischen Umfeld unserer Kinder Platz finden.
Gestalten wir gemeinsame Lebenswelten also zusammen!

Riederbergschule

(2. OG Treppenhausabsatz vor Aufzug)

Thema des Beitrags: Mein Fenster zur Welt

Künstlerische Begleitung: Anastasia Zakharova

Jahrgangsstufen 3 und 4

Durch ein geöffnetes Fenster blicken die Kinder in ihre eigene, farbenfrohe Welt. Das offene Fenster steht für Neugier, Hoffnung und Offenheit gegenüber dem Leben. In ihren Bildern zeigen sie, was sie bewegt – Natur, Freundschaft, Fantasie und Frieden. Jede Zeichnung ist ein kleiner Blick in ihre Herzen.